Kampfhund oder Schmusetiger - was meinen Sie dazu?

Staffordshire Bullterrier, Pitbullterrier, Rottweiler ... sind diese Hunderassen wirklich aggressiver und beißfreudiger als andere?

Ein „Kampfhund“ mit fletschenden Zähnen – ein Schreckensbild, das wohl viele Menschen vor ihrem geistigen Auge haben und das Ihre Angst vor diesen Lebewesen automatisch schürt.  

Ist es aber nicht vielmehr so, dass diese Hunderassen von vielen vorverurteilt und besonders missverstanden werden? Liegt es nicht an den Besitzern dieser Tiere, wie sie sich entwickeln und heranwachsen? Diese Hunderassen sind – und davon sind wir im TiKo überzeugt ­– mit Sicherheit nicht von Natur aus bösartig. Ein aggressiver Hund wird nicht geboren, sondern dieses Verhalten entsteht aus gesammelten Erfahrungen – er wird dazu vom Menschen erzogen!

Auch Experten sind sich einig: nur durch menschliches Zutun – wie etwa sogenannte „Hinterhof-Züchtungen“, falsche Erziehung, sprich gezielte Scharfmachung und Förderung des Aggressionspotentials – geraten gewisse Rassen oft unschuldig in Not und landen in Tierheimen, in denen sie einem ungewissen Schicksal entgegen blicken müssen.  

Dieses menschlich falsche Agieren hat im Laufe der Jahre ein besorgniserregendes Imagebild dieser Rassen entstehen lassen, das diesen Vierbeiner keinesfalls gerecht wird.

Diese Hunde, die zugegeben durch ihre muskulöse und kräftige Statur sehr imposant erscheinen, weisen aber von Geburt aus ausgesprochen liebenswerte und gutmütige Wesenszüge auf, wie das nachstehende Video eindrucksvoll und bewegend zeigt.

Sehen Sie es sich an!

In mehreren Bundesländern und Städten, denken Politiker an Verschärfungen der gesetzlichen Bestimmungen bezüglich Hundehaltung. Konkrete Pläne gibt es in Wien, Klagenfurt und Innsbruck! Als grundlegende Maßnahme wird eine generelle Maulkorbpflicht angedacht. Wir haben das Team der Hundeschule RespekTIERt und TiKo Präsidentin Frau Dr. Evelin Pekarek dazu befragt. Lesen Sie in den nachstehenden PDF's die Statements:

Stellungnahme Hundeschule Respektiert (PDF, 141kB)
Statement TiKo Praesidentin Dr. Evelin Pekarek (PDF, 1474kB)

Was meinen Sie dazu?

Bitte füllen Sie zumindest alle mit * markierten Felder aus und klicken Sie auf Absenden!
preloadbutton
„Kampfhunde“ – gefährliche Bestien oder Schmusetiger...?

Teilen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Thema mit, erzählen Sie uns über Ihre Erfahrungen, die Sie im Umgang mit Ihrem Liebling oder mit anderen Hunden dieser „Rasse“ gemacht haben. Wir freuen uns über jede Rückmeldung und Story! Beachten Sie aber bitte: wir legen bei jeder Art und Form der Kommunikation großen Wert auf die Einhaltung der "Netiquette" und behalten uns daher die Deaktivierung unpassender, gehässiger usw. Kommentare vor. (max. 400 Zeichen)

Foto über 'Dateien' auswählen und durch Klick auf 'Upload starten' hochladen.Mit dem Hochladen des Fotos versichern Sie, das Foto selbst fotografiert zu haben, alle Rechte am Foto uneingeschränkt zu besitzen und keine Persönlichkeitsrechte zu verletzen. Sie stellen das TiKo von eventuellen Ansprüchen Dritter frei.

Hundeführschein ja oder nein?

Das Verhalten von Hunden hängt im Wesentlichen davon ab, wie der Mensch mit ihnen umgeht. Wie er in der Lage ist, sie zu erziehen und ihnen gewisse Verhaltensmaßnahmen beizubringen. Die richtige Erziehung eines Hundes setzt einiges an Fachwissen voraus. Nicht jeder Mensch kommt gleich als Hundeflüsterer auf die Welt.

Wie stehen du zu diesem Thema? Sagen Sie uns Ihre Meinung!

Abschließend bitte auf "Absenden" klicken

Was andere dazu meinen

  • Klaus Fürstler

    anonym, Kärnten 

    hmmm genau ich hab ein 42 kilon schmusehund.

  • Birgit  Heber

    Birgit Heber, Klagenfurt 

    Es gibt keine Kampfhunde !!!! Ein Hund ob groß ob klein kommt auf die Welt um ein Hund zu sein - je nach dem wie er erzogen wird, welche Erfahrungen er macht so wird er auch später sein ! Ich kann auch eine Katze aggressiv erziehen, ein Schwein - praktisch jedes Tier ! Das Problem bei diesen süßen Hunden, ist am anderen Ende der Leine ! Denn da fehlt es meistens an Selbstbewusstsein und Hirn !

  • Lisa Sommeregger

    anonym 

    Auch ich bin Besitzerin eines Hundes dieser Rassen und finde die Hysterie um dieses Thema absurd. Natürlich sind die Vorfälle schrecklich in denen Kinder oder andere Personen zu Schaden kommen oder schwerverletzt werden, jedoch löst eine allgemeine Maulkorbpflicht sicherlich nicht das Grundproblem, das definitiv an den Hundehaltern und nicht den Hunden liegt.

  • Renate  Tomanek

    anonym 

    Wir haben amstaff dame leila von euch. Ich bin nicht uber unsere listenhunde erschrocken sondern über die die ihre hunde nicht anleinen. Leila bekommt keinen Maulkorb raus außer es sind sehr viele Leute oder Madame denkt durchzudrehen (andere hunde anzubellen) man weiß ja nie sicher ist sicher. Aber das hat auch damit zu tun das sie nicht sozialisiert wurde. Maulkorb immer mit

  • Stefanie Breithuber

    anonym, Wolfsberg 

    Also ich halte nichts von der beißkorb Pflicht für Listenhunde. Weil ein labrador(und viele andere) können genau so wild beißen wie ein pitbull. Es kommt auf die Erziehung an. Ich habe zwei bekannte mit stafords der eine scheuer als der andere die sind voll die schmusse tiefer. ES gehört einfach mehr kontrolliert und jeder der einen hund hat sollte eine Prüfung ablegen müssen.

  • Stefanie  Eggarter

    Stefanie Eggarter, Villach 

    Was soll das bitte? Nur weil manche Idioten ihren Hund nicht in Griff haben und saufen müssen, müssen andere dafür büßen!? Sicher tut das mir mit den Kind leid, aber immer heißt es der böse Hund und wird meist eingeschläfert. Aber keiner ließt zwischen den Zeilen. Wie wird er gehalten? Wie wird er behandelt? Wie ist die Person selbst? Weil der Hund nimmt immer ein wenig die Charaktereigenschaften vom Halter an. Ja ok... mit ...

  • Johann  Schwarz

    Johann Schwarz , Mühldorf  

    Ich selbst hatte eine Rottweilerhündin und einen Boxer-Rotti-Mix waren totale Schmusehunde. Ich habe auch alle anderen Listenhunde Rassen, ausser den Tosa Inu, kennen lernen dürfen, sind alles ganz normale Hunde. Da Molosser und auch Terrier sensible Karakter haben, brauchen sie eine konsequente, aber nicht harte Führung! Darum ist nicht jeder geeignet, solche Rassen zu führen.

  • Brigitte Reiterer

    anonym, Münzgasse 3 9100 Völkermarkt 

    Hunde müssen richtig erzogen werden. Kein hund kommt aggressiv auf die welt. Ich kenne viele listenhunde die total verschmusst sind und noch nie gebissen haben. Die menschen müssen ihr verhalten ändern, die hunde sollen nicht wegen uns leiden und maulkörbe aufgezwungen bekommen.

  • Sigrid Traun

    anonym, Klagenfurt 

    Auch ich bin der Meinung, dass die Rasse nicht ausschlaggebend ist, sondern nur die Erziehung und Haltung durch den Besitzer. Meine Hunde wurden von mittelgroßen Hunden gebissen, die meinen immer aggressiv begegnet sind. Zwei meiner Hunde wurden auch durch solche getötet. Ein Hundeführschein bzw. generelle Maulkorbpflicht führt zu nichts, da sich nur wenige daran halten würden.

  • Barbara Wuntschek

    anonym, 9581 Ledenitzen 

    Jedes Tier kann beißen, daher müssen bereits Kinder lernen wie man einem Tier begegnet. Die Rasse spielt dabei keine Rolle, sondern allein die Erziehung und der Umgang mit dem Tier. Ein Hund gibt total viele Signale, daher liegt es am Menschen, dem Tier richtig zu begegnen. Meine Rottweilerhündin ist der beste Hund, den ich jemals hatte. Hundeschule finde ich empfehlenswert.

  • Danja Majtan

    anonym, Klagenfurt 

    Habe vor cirka 2 jahren die Kiara auch ein amerikan staffordshire terrier aus dem Tierheim geholt. Sie ist wirklich ein wundervoller sehr verspielter und verschnuster hund! Sie sucht auch immer die nähse des menschen und auch das verhalten abderen Gunden gegenüber hat sie sich sehr gebessert u d hat mitlerweile einen freund (Labrador). Bin über glükluch diese entscheidung getroffen zu haben.!!

  • Ruth Raunegger

    Ruth Raunegger, 9020 Klagenfurt 

    Wir haben uns vor 6 Jahren nach reiflicher Überlegung für ein neues Familienmitglied aus dem TIKO entschieden . Unser Schmusetiger heisst Jingels <3 er ist ein äußerst liebevoller Geselle und eine große Bereicherung in unserem Leben . Wir genießen jeden Moment mit ihm ... Wenn diese Hunde an den richtigen Besitzer kommen , sind sie eindeutig SCHMUSETIGER <3 Die BESTEN Familienhunde der Welt !

  • Nina Pöck

    Nina Pöck, St.Veit an der Glan 

    Ich kann die Leute nicht verstehen, gleich eine Meinung zu äußern ohne diese Rasse kennen zulernen. Immer diese Vorurteile. Ich habe selber einen Amstaff. In meiner Siedlung lieben sie die Menschen. Erwachsene als auch die Kinder.!! Meine Hündin ist Tag täglich unter Leute und Hunde. Und äußerst gut Erzogen!

  • Kerstin  Kraßnitzer

    anonym 

    Ich liebe diese Rassen und ich glaube, dass sie sehr wohl tolle Familienhunde sein können. Aber wie jeder andere Hund auch brauchen sie Erziehung. Finde die Vorurteile ganz schlimm. Wir würden sofort einen "Kampfschmuser" adoptieren.

  • Kerstin Heiss

    anonym, Klagenfurr 

    Ich hab selbst einen Pit Bull Terrier zuhause und find der Hund ist immer so was der Mensch aus solchen macht kein Hund kommt böse auf die Welt. Meine ist ein kampfschmuser.

  • Evi  Sucher

    Evi Sucher, 9061 Wölfnitz 

    Der Hund immer nur das Produkt der Behandlung durch den Halter ist. Viele Hundebesitzer verstehen ihr Tier nicht bzw. verursachen durch ihr eigenes Fehlverhalten, dass der Hund agressiv oder beißwütig wird. Mein Grundprinzip ist jenes von Cesar Millan: "Bewegung, Disziplin, Zuneigung" ... damit macht man mal schon vieles richtig ! Bei meiner Schäfer-Rottweiler Mischlingshündin funktioniert es !

  • Maria Ratheiser

    Maria Ratheiser, 9334 Guttaring 

    Der Hund ist das,was der Mensch aus ihm macht.Schlechte Erfahrungen,nicht artgerechte Haltung, keine konsequente Erziehung liebloses Verhalten dem Tier gegenüber,all dieses führt zum Fehlverhalten.Ich denke es gibt wie beim Menschen unterschiedliche Charaktaere, die aber niemals von sich aus total aggressiv sind, das macht der Mensch daraus.

  • Herbert Maier

    Herbert Maier, Salzburg 

    Viele Halter sind mit ihren Hunden (nicht nur sogenannten Kampfhunden) überfordert, daher wäre ein Hundeführschein für ausnahmslos ALLE Hunde das Beste. Schlecht erzogene Hunde führen bei den Mitmenschen zu Ängsten, oft werden sie auch schlecht behandelt. Ob das theoretische Wissen dann auch angewandt wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt... aber das ist beim Autofahren auch nicht anders.

  • Brigitte Meisen

    anonym, 9212 Techelsberg 

    Ich bin umgezogen. Mein neuer Nachbar hat einen sogenannten Kampfhund, der oft vor der Garage frei rum läuft. Eines Tages sah ich genau dort meinen alten Perserkater in der Sonne liegen ... Er hatte sich unbemerkt mit dem riesigen Hund angefreundet ... Hätte ich es nicht selber gesehen, ich hätte es nicht geglaubt. Mein Kater liegt entspannt in der Sonne,über ihm der schwanzwedelnde "Kampfhund"...

  • Hubi Kodada

    anonym 

    Ich fordere vielmehr eine "Leinenlänge" Abstand - wie komme ich dazu mich von "Schmustigern" bespringen oder belecken zu lassen. Wozu braucht man einen Hund mit 4 cm Fangzähnen in der Stadt, welcher eh nur Trocken- oder Dosenfutter bekommt. Im Ernstfall sind die wenigsten Halter körperlich dazu in der Lage, ihren "besten Freund" zu kontrollieren.

  • Eva-Maria Hormann

    Eva-Maria Hormann, Klagenfurt 

    Ich finde das diese Rassen so einen blöden Ruf haben. Ich habe selbst einen American Staffordshire Terrier und er ist vom Charakter sowas von lieb, ich könnte mir keinen besseren Begleiter vorstellen. Leider gibt es immer wieder Leute die diese Rassen nur haben wollen für ihren Ruf, weil sie eben so in verufung geraten sind. Einmal Amstaff, immer Amstaff!

  • Roman Händler

    Roman Händler 

    Ich bin durchaus der Meinung, dass dieses Thema endlich einmal ohne Emotionen & sachlich zu diskutieren ist. Mir ist lieber wir reden über einen Hundeführschein und nicht darüber, ob diese Rassen von Privatpersonen überhaupt gehalten werden dürfen. Aufwand & Kosten haben sich bei uns jedenfalls in Grenzen gehalten. Und vielleicht beeinflusst diese kleine Hürde ja ein wenig die Entscheidung.

  • Thomas Meyer

    anonym 

    Ich kann diese Diskussion eigentlich schon gar nicht mehr hören. Jeder ist für seinen Hund selbst verantwortlich und hat die Konsequenzen auch zu tragen, wenn etwas passiert. Verbote oder Gebote helfen da meiner Meinung überhaupt nicht weiter.

  • Liliane Bayer

    Liliane Bayer, Villach 

    Ich habe leider selbst immer wieder Erfahrung mit anderen Hunden, die mit ihrem Besitzer spazieren gehen und nicht umgekehrt wie es eigentlich sein sollte. Bei "harmlosen" Rassen halten sich die Gefahren in Grenzen, aber bei Listenhunden würde ich es wichtig finden, dass der Hundeführschein verpflichtend ist. Es kann ja nicht sein, dass es davon abhängig ist, in welchem Bundesland dein Hauptwohnsitz ist.